Workation Fuerteventura – erstmal ankommen

Ankommen auf den Kanaren hieß für mich erst einmal: (Durch den) Wind!

Fuerteventura ist nicht ohne Grund ein Paradies für Surfer, dank des Windes gibt es tolle Wellen. Die ersten 3 Tage waren also geprägt von: Wind, Ankommen, Einrichten, Eingrooven und ein paar kleinen anderen Hürden, die wir in unserer 4er Workation-WG meistern durften.   

Neues Home Office einrichten

Erster Check: W-LAN. Wie schnell ist es, wie stabil bleibt es, wenn 4 Personen gleichzeitig Video-Calls haben und welche Arbeitsplätze sind geeignet für wen? Glasfaserverbindung sollte der Standard sein. Wir haben festgestellt, dass verschiedene Geräte und Videocall-Tools an verschiedenen Orten unterschiedlich gut (oder auch nicht) funktionieren. Daher ist der W-LAN-Check die absolute Priorität für Remote Work. Unser Haus verfügt hier über eine WLAN-Geschwindigkeit von 309 Mbit/Sekunde. Spoiler: Die Geschwindigkeit reicht aus. Ein paar kleine Aussetzer sind dabei, aber das bleibt auch im heimischen W-LAN nicht aus. 

Workation-Checkliste

Das empfehle ich dir für eine entspannte Workation:

  1. Mietwagen im Voraus reservieren und direkt am Flughafen abholen: für flexible Ortswechsel, Essensversorgung und Ausflüge nach Feierabend, Mittagspausen am Meer oder Inselerkundung am Wochenende extrem wichtig.   
  2. Infrastruktur vor Ort checken: Wo sind Supermärkte, Restaurants & Bars. Vorab Empfehlungen sammeln lohnt sich. 
  3. Co-Working-Spaces in der Umgebung checken: Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten (am besten per WhatsApp anmelden). 
  4. AirPods bzw. Kopfhörer am besten nachts aufladen (Investition in gutes Noice Cancelling lohnt sich). 
  5. Verlängerungskabel und Mehrfachsteckdose nutzen, um räumlich flexibel zu bleiben.  
  6. (Schreibt)Tische für lange Meeting-Marathons von Vorteil. Höhenverstellbare Schreibtische sind Luxus (bei der Recherche nicht gefunden). 
  7. Am Vorabend groben Zeit-Plan aufstellen: Wer hat wann welchen Termin? Wer sitzt wo? Wer hat Kreativ-/Stillarbeit geplant und will nicht gestört werden? Stehen längere Workshops an? 
  8. Aufgaben im eigenen Kalender einplanen, die sich Remote gut erledigen lassen. 
  9. Kalender mit sekundären Zeitzonen ergänzen, sodass deutsche und ausländische Zeit parallel sichtbar sind.
  10. Eigenen Rhythmus finden: Wann kann ich am besten arbeiten? Wann will ich arbeiten? Wann lege ich mir Termine? (Lerchen vs. Eulen).

Genuss-Checkliste

Das empfehle ich dir für eine genussvolle Workation:

  1. Energie Booster von Zuhause mitnehmen, wenn portabel: Sowas wie Kaffee, Yoga(matte), Springseil und Musikbox für die Bewegung zwischendurch. 
  2. Free Friday: Keine Termine am Freitag, wenn’s sich einrichten lässt – für freie Zeit oder eigene Projekte (Vorfreude auf’s Wochenende mitnehmen). 
  3. Morning Motivation: Schon am Morgen oder Vorabend an die Orte denken, die du nach Feierabend erkunden und genießen kannst. 
  4. Einkaufsliste schreiben: Ganz oldschool mit Papier und Stift. Für Mittagspausen mit selbstgemachten (Freestyle)-Gerichten und Kochabende. 
  5. Restaurant Bucket List: Es lohnt sich immer, Restaurants in den umliegenden Städten und Ortschaften über Google und Instagram zu checken und auf die Liste zu setzen. 
  6. Wochenende & Feierabend: Ist für Genuss-Premium-Time da. Strandtage, Ausflüge, Fahrradtouren, Wellenreiten oder was auch immer dir Energie gibt. 
  7. Schlafen: Wie auch schon in Südafrika schlafe ich in der Workation mehr als Zuhause. Auch die Effizienz (Anteil Tiefschlaf an Schlafdauer) ist tendenziell besser. Nutze die Zeit, um deine bewusst Akkus aufzuladen. 
  8. Frischekick: Immer Zitronen & gute (!) Eiswürfel im Haus haben lohnt sich. 
  9. Sundowner & Beachlife: Ein Glas Wein in der Hand, der Meergeruch in der Nase, Live Musik auf den Ohren und die untergehende Sonne im Blick – das ist Genuss auf der Insel. 
  10. Pool Pause: Auch wenn das ein absoluter Luxus ist, aber der (kalte) Pool macht wach und erfrischt das Gemüt – absolut empfehlenswert, eine Unterkunft mit Pool zu buchen.

Go with the flow

Was sich nach viel Planen anhört, ist tatsächlich viel mehr “Go with the Flow”. Denn alles zu (ver)planen ist in der Workation einfach nicht empfehlenswert. Es soll genug Raum für Kreativität und  Spontanität geben. Genau das ist es, was die Workation für mich so wertvoll macht. Denn dann steigt in der Regel auch die Produktivität, Motivation und der Output hat mehr Qualität. 

Was willst du wissen?

Eine Workation ist ein Abenteuer. Kommt eine Workation für dich in Frage und was wünschst du dir für Input? Welche Fragen hast du? Schreib mir einfach eine Nachricht über Instagram. Dort findest du auch tagesaktuelle Insights & Stories. 

So geht's weiter

WG-Leben, Schwarzer Strand, Wüsten-Vibes, Live Musik, Surfer Kneipe & Brunch Paradies – all das und noch mehr folgt im nächsten Update.

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Julia Weigl

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